Vom 20. bis zum 22. August fand nun zum dritten Mal das ROCK AREA FEST EVIL statt, diesmal auf der Loreley denn in Losheim am Stausee. Eine sehr gute Wahl wie sich herausstellt, denn die Loreley ist geschichtsträchtig und eine wunderschöne Aussicht hat sie obendrein. Ich war selten auf einem Festival wo ich ebenfalls ein Stück Kultur erleben konnte. Das Gelände vor der Bühne ist wie ein Amphitheater aufgebaut, der Sound somit einfach nur geil. Einziges Manko: Die Stufen kurz vor der Bühne wo das Publikum steht, denn hier kann man nur sehr schwer bangen oder moshen, das Verletzungsrisiko einfach viel zu hoch. Eine kleine Erweiterung an der Bühne im T-Form sorgte dafür, dass die Musiker näher an die Zuschauer heran kamen. Bedauerlicherweise sind wir am Donnerstag recht spät erst angekommen und konnten somit die ersten Bands nicht sehen, aber unser netter User jos war so freundlich uns einen Bericht über die erste Band zu schreiben. Herzlichen Dank dafür.
"Um 18:45 Uhr sollte der musikalische Teil des ROCK AREA FEST EVILs mit den EXCREMENTORY GRINDFUCKERS (www.excrementory.de) starten. Als erste Band sicher ein schöner Gig um Stimmung für den Rest der drei Tage zu machen und eigentlich wollte man selbigen auch anschauen. Leider erreichten mich an dem Tag einige Kurzmitteilungen von Mayrene, einer der beiden Pure-Metal Angehörigen mit denen ich mich auf dem Festival treffen wollte. Wegen derer schlechter zeitlicher Planung, einigen Staus und der Tatsache, dass ich für die beiden die Campingtickets ergattert hatte, blieb mir so nichts anderes übrig, als auf Mayrene und Alex zu warten während an diesem sonnigen schönen Abend die GRINDFUCKERS im Hintergrund Stimmung machten. Augenzeugenberichten zu folge, war es allerdings ein guter Auftritt und ebenso führte die Band die Polonaise für das Festival ein, da nunmal auf Grund der Location das bilden eines Moshpits quasi unmöglich war. Alles in allem also ein gelungener Auftritt, welchen ich am Straßenrand wartend verbrachte."
Leider ist die A5 nicht die schlechteste befahrene Autobahn im Land und somit kamen wir während dem Auftritt der GRINDFUCKERS total durchgeschwitzt erst an (das war gefühlt der heißeste Tag im Jahr, besonders ohne funktionierende Klimaanlage). Kurz das Zelt aufgebaut, ein wenig umgeschaut, ein bisschen gequatscht und schon hatten wir den nächsten Auftritt verpasst: BELPHEGOR (www.belphegor.at). Da jos bei mir war und nicht vor der Bühne haben wir leider keinen Bericht. Aber danach ging es los.
Nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten hatte ich endlich meine Akkreditierung in einen Pressepass umgetauscht. Zuerst sah ich mir den Pressebereich an inklusive der wunderschöne Aussicht über die Rheinterrassen. Dann ging es endlich nach vorne zu der Bühne, wo schon HEAVEN SHALL BURN (www.heavenshallburn.com) aufbauten. Eine sehr geile Show, die die Jungs aus Thüringen auf die Beine stellten. Selbst der Publikumsbereich war schon gut gefüllt. Gott sei Dank kühlte das Wetter wenig ab in den Abendstunden und es wurde erträglich.
Als nächste Band und als den großen Headliner des Abends begrüßten wir HAMMERFALL (www.hammerfall.net) auf dem heiligen Beton was die Welt bedeutet (es war eine feste Bühne aus Beton). Nach langer Umbaupause inklusive akrobatischen Höchstleistungen der Bühnenmitarbeiter ging es los. Gefühlte eineinhalb Stunden Spielzeit hatten die Jungs zur Verfügung. Gespielt wurde ein recht guter Mix aus alten und neuen Sachen unter anderem "Renegade", "Hearts Of Fire" etc pp. Die Band macht einen sehr gut gelaunt den Eindruck und spielte dementsprechend ihr Set herunter. Als kleiner Wehmutstropfen muss man anmerken, dass das Gelände direkt nach dem Auftritt geräumt worden ist. Die örtlichen Behörden sind der Meinung, dass auf der Loreley die Veranstaltungen bis maximal Mitternacht dauern dürfen, vielleicht liegt das auch daran, dass die Musik runter ins Tal schallt. Die normalen Besucher konnten sich danach noch im Backstagebereich (damit sind die Rheinterrassen gemeint) aufhalten oder alternativ zum Campground gehen. Die Nacht war auch nicht ohne, denn ein schweres Gewitter suchte die Loreley heim.
Am Freitagmorgen machte jos und ich uns auf um die Kultur auf der Loreley zu besichtigen. Witzigerweise fuhren des Öfteren Busse mit etwas älteren Herrschaften an dem Festival vorbei Richtung Hotel, welches sich auf der Bergspitze befindet. Die Blicke der Leute in den Bussen muss ich euch glaube ich nicht näher beschreiben *grins* Oben auf der Bergspitze angekommen wurden wir ebenfalls begutachtet als ob wir Außerirdische wären. Schnell ein paar Fotos gemacht und wieder zurück. Dort ging es nämlich um kurz nach 12:00 Uhr mittags weiter mit den Bands. Zuvor schauten wir uns allerdings noch den kleinen, süßen winzig geratenen Metalmarkt an. Dieser befand sich direkt vor dem eigentlichen Eingang zum Gelände und war auf den Plänen recht groß dargestellt, aber hey: Besser als gar nix. Als wir auf dem Gelände ankamen bemerkte ich, dass es ja doch schon recht spät war und die erste Band des Tages schon längst auf der Bühne stand: CLEAN STATE (www.cleanstate.lu) aus dem wunderschönen Letzeborsch (zu Deutsch: Luxemburg). Leider hab ich nur noch das Ende mitbekommen können, aber was ich mitbekam, gefiel mir.
WANDERREIGEN (www.myspace.com/wanderreigen) begangen somit nun den zweiten Tag des Festivals für mich, zu allem Bedauern im strömenden Regen. Aber dennoch fanden sich einige hartgesottene Fans vor der Bühne ein und die Jungs und Mädels machten Stimmung mit ihrer - an Schandmaul erinnernden - Show. Und ich bin mir sicher, dass wir noch einiges von ihnen hören werden.
Ein ebenfalls sehr lockerer Haufen kam danach auf die Bühne: GODSLAVE (www.godslave.de). Es sind die diesjährigen Battle Metal Gewinner und daran war auch nur eine Wette schuld (so wie ich es verstanden habe). Leider war der Auftritt nur mäßig besucht und ich denke mal, dass der Großteil von den dagewesenen Leuten Freunde der Band waren, aber da es immer stärker regnete kann man auch die restlichen Besucher verstehen. Allerdings hätte die Band das nicht verdient gehabt. Schade.
Weiter ging es mit - für mich - alten Bekannten, die ich schon aufm Queens Of Metal gesehen habe. HACKNEYED (www.myspace.com/hackneyed), eine noch verdammt junge Band (Altersdurchschnitt um die 16 Jahre) spielte einen Mix aus ihrem aktuellen und ihrem letzten Album. Mit ihrem Death-Metal lockten sie ein paar mehr Besucher vor die Bühne, aber es war immer noch überschaubar.
Kaum betrat die nächste Band die Bühne, klarte der Himmel auf und selbst die Sonne lachte wieder. Die Wetterzauberer heißen im übrigen CALLEJON (www.callejon.de) und kommen aus dem Ruhrpott. Mit ihrem Metal-Hardcore zogen sie einige Besucher mehr an und denen gefiel anscheinend das Gebotene. Leider kann ich da nicht so ganz mitreden, denn meine Musik war es absolut nicht.
Beim Soundcheck von der Bremer Punkband DIMPLE MINDS (www.dimpleminds.de) bekamen wir "Blau blüht der Enzian" zu hören. Ein Grinsen bereitete sich über die Lippen der Fans die zahlreich erschienen waren. Meiner Meinung: geile Band, aber eigentlich war 17:00 Uhr für eine "Saufband" doch noch viel zu früh.
Als nächstes erwarteten MAROON (www.maroonhate.com) uns auf der Bühne. Ein wenig Hardcore gemixt mit ein wenig Deathmetal lockte viele Metalheads an, die Tribüne war gut gefüllt. Das Wetter machte im Übrigen auch den Rest des Abends keine Faxen mehr und so ließ es sich auch einige Zeit vor der Bühne aushalten. Blöd nur, dass man einem Gelände nur wenig Schatten fand. Die Fans waren von der Show MAROONs begeistert und feierten ihre Band.
Für die nächste Band habe ich jos gebeten, noch einen kleinen Bericht zu schreiben. Lest selbst:
"Am Freitagabend waren dann ENDSTILLE (www.endstille.com) auf der Bühne. Die Black Metal Band lies ihre dissonanten Gitarrenmelodien in den frühen Abend auf der Loreley schallen. Da das Wetter sich mittlerweile wieder beruhigt hatte und das Publikum gut drauf war, rockte hierzu die ganze Loreley. Auch dass mit Mannevond zur Zeit bei ENDSTILLE ein Ersatzmann für Iblis am Mikro stand, lies die Band nicht weniger krachen. Mit Songs wie "Frühlingserwachen" boten sie somit einen guten Einstieg in das bevorstehende Abendprogramm des Freitags."
Nach Endstille folgten SABATON (www.sabaton.net). Joakim war sehr gut drauf und machte Scherzchen mit dem Publikum. "Haben Sie viel Bier getrunken?" "Jaaaaaa!" "Haben Sie genug Bier getrunken?" "Jaaaaaaaaaaa!" Na na na, ob die Leute das wirklich verstanden haben was Joakim da sagte? Kann man denn wirklich genug Bier trinken?
Wie dem auch sei, Joakim gefiel sichtlich die Bühnenerweiterung, er suchte viel Nähe zu den Fans und klatschte mit ihnen ab. Die Fans freuten sich und machten eine Polonaise. Das Bühnenbild SABATONs sah wie eh und je aus: die Jungens hatten Tarnhosen an und auf der Bühne standen links und rechts Bilder von einem Skelettkopf mit Helm. Zu hören gab es u.a. die Klassiker "40:1" und "Art Of War".
Als vorletzte Band des Abends spielten SCHANDMAUL (www.schandmaul.de). Das war natürlich eine kleine musikalische Umstellung zu den hervorgegangenen Bands. Sie spielten das Beste vom Besten, aus alt und neu, waren gut drauf und passte ihre Ansagen an den heutigen Tag an. Die Band selbst war nämlich schon nachmittags auf der Loreley und hat das Wetterchaos mitbekommen. Auch die Fans, die massig erschienen waren, riefen vor dem Auftritt "Wir wollen SCHANDMAUL sehen!". Rundherum ein gelungenes Konzert mit vielen glücklichen Gesichtern. Aber mir stellte sich die Frage, ob man mit SCHANDMAUL dann auch die Metalheads für AMON AMARTH vorheizen kann?
Ja, es geht. Kaum zu glauben, aber viele haben sich nicht von der Stelle gerührt. Der harte Genreunterschied scheint vielen nichts auszumachen, somit füllte sich der Tribühnenbereich noch mal erheblich als es endlich zum großen Headliner des Freitags überging.
Die Rede hier ist natürlich von AMON AMARTH (www.amonamarth.com). Die Jungs aus Schweden kamen erst relativ spät im Vergleich zu einigen anderen Bands auf der Loreley ein. Vielleicht liegt das auch daran, dass es der letzte Auftritt für diesen Festival Sommer war und gleichzeitig der letzte Auftritt in diesem Jahr in Deutschland. Nichtsdestotrotz haben die Mannen um Johan Hegg mächtig Gas gegeben und begeisterten somit nicht nur die eh-schon-Fans, sondern auch die Zuschauer, die danach welche waren. Johan kräftig für Stimmung gesorgt und die Metalheads mit den altbewährten Songs ala "Twilight Of The Thundergod", "Pursuit Of Vikings", "Victourious March" oder "Cry Of The Black Birds" zum headbangen gebracht.
Die Pyroshow war wie jedes Mal sehr ausgeklügelt und spendete im Bühnengraben ein wenig Wärme, denn es war schon recht abgekühlt. Anscheinend gab es, laut Erzählungen, noch einen kleinen Pyrounfall der weitaus dramatischer aussah, als er eigentlich war, denn wer hat sich noch nicht sein Haar verbrannt bei einer Pyroshow? Vor dem letzten Song hielt Johan eine kleine Dankesrede. Naja, was kann man sonst noch zu einem solchen Livebrett wie AMON AMARTH es sind sagen? Einfach eine geile Show! Ich freue mich, sie demnächst hoffentlich wieder zu sehen. Als Abschluss des Tages gab es noch "Death In Fire" zum Besten, bevor das Gelände wieder geräumt worden ist.
Die Nacht verlief ruhiger als die zuvor, somit starteten jos und ich ein wenig ausgeruhter in den Tag. Zur allgemeinen Begeisterung gab es auf dem Campground noch eine kleine Darbietung. Irgendwann dröhnte über Boxen eine äußerst merkwürdige Version von Judas Priest - Painkiller über den Platz. Nicht genug des Ganzen, denn es wurde noch schlimmer: Als zweiter Song wurde "Hello Kitty killed the MTV star" dargeboten. Das Gelächter war groß und der Sänger sagte darauf "Hey, ich hab's Camp wach gemacht!" Daraufhin brüllte ein anderer Besucher "Und belustigt!" zurück. Ja, wir haben alle ein kleines Grinsen auf dem Gesicht gehabt. Auf dem Weg zum Bühnengelände haben wir den Guten noch gesehen:
So, kommen wir nun zu den richtigen Musikern.
Als Besonderheit bei diesen Festival muss man die Kick-Off Show am frühen Samstagmittag erwähnen. Die Show zeigt ihre Wirkung und viele pilgerten runter zur Bühne, um die Hardcore-Punk Band aus New York zu sehen: AGNOSTIC FRONT (www.agnosticfront.com). Bei strahlendem Sonnenschein brachte die Band, der man das Alter zwar anmerkte, das Publikum zum Pogen und Bangen. Power haben die Jungs immer noch und das nicht gerade zu wenig.
Leider gingen viele Festivalbesucher direkt danach zu ihren Zelten oder ähnlichem zurück und erlebten somit die nächste Band nicht mit. ICON (http://www.myspace.com/iconmetal) gaben ihr Bestes um die übrig gebliebenen Besucher mit ihrem Death-Metal zu verzaubern. Allerdings war die Band an sich recht müde, denn ihr Frontmann ist ebenfalls der Sänger von GODSLAVE, von daher sei es ihnen verziehen.
Als nächstes gab es von MUTTERSCHUTZ (www.mutterschutz.net) eine Portion Humor die Ohren. Obwohl der Sänger im Rollstuhl sitzt haben die Jungs eine gute Show abgeliefert. Leider hatte das Publikum anscheinend keine Lust auf Humor und Spaß und somit spielte sie nur vor einer Hand voll Menschen.
Weiter ging es mit NOISE DRUG () die auch schon letztes Jahr auf dem ROCK AREA FEST EVIL überzeugen konnten. Sie brachen gleichzeitig einige eingefleischte Fans mit, aber den Großteil war es doch anscheinend zu warm. Sehr schade, denn die Bühnenshow war echt gut.
LAMERA (www.lamera.org), die Gewinner des Regioactive Wettbewerbs rockten danach die Loreley. Viel gibt es zu ihnen nicht zu sagen, sie waren einfach nur da.
So langsam ging es dann doch los mit den Bands auf die das Publikum gewartet hat. So zum Beispiel die LETZTE INSTANZ (www.letzte-instanz.de).
Der Sound war zwar etwas komisch, allerdings kamen die Metalheads endlich von den Zeltplätze herbei, um sich die Frage zu stellen: "schuldig oder nicht?" Die Jungs um Holy heizten das Publikum mindestens genauso an, wie die knallende Sonne ist tat. Auch sie spielten einen schönen Mix aus altem und neuen und begeisterten die Fans.
Von der nächsten Band kursierten schon die wildesten Geschichten im Pressebereich, bevor sie annährend auf der Bühne standen. Die Rede ist hier von A.O.K. (www.aok-band.de), Nothingcore from Mainhatten. Es hieß, dass wir uns in Acht nehmen sollte sobald wir Kisten mit Salat sehen. Oho, dachte ich mir nur. Aber es kam tatsächlich so, wie die schlimmsten Geschichten erzählten.
Nach wenigen Minuten auf der Bühne standen schon einige der Bandmitglieder vollkommen nackt vor uns. Aber nicht genug, nein, sie warfen dazu mit Baguettes, Salatköpfen und Cornflakes um sich. Auch bei dieser Band waren nur eingefleischte Fans richtig begeistert, der Rest war wohl entgeistert um den Gesichtern nach zu urteilen. Alle ekligen Sachen, die diese Band getan hat, werde ich nicht in diesem Bericht schreiben, es reicht das ich davon Albträume hatte *grins*.
BRAINSTORM (http://brainstorm-web.nicowobben.com) enterten als nächstes die Bühne. Für mich eine unbekannte Band, aber sie überzeugten mit ihrer klasse Bühnenshow. Das Publikum war allerdings noch ein wenig verschreckt von den Herrschaften zuvor und kam erst recht spät wieder zur Bühne herunter. Je mehr Leute desto besser wurde die Stimmung besonders weil BRAINSTORM noch länger spielen durften, da ELUVEITIE leider im Stau standen.
Massig Crowdsurfer zogen ab dem ersten Song zu den Trash-Metallern von ONSLAUGHT (www.onslaughtfromhell.com). Ebenfalls eine mir unbekannte Band, aber die Bühne haben die Jungs gerockt. Die Menge war auf jeden Fall begeistert und machte teilweise Polonaisen. Auch sie durften aufgrund der Verzögerung von ELUVEITIE länger spielen. Die Fans fanden es gut, wir auch. Eine sehr nette Band auch hinter der Bühne.
ELUVEITIE (www.eluveitie.ch) sollten als Nächste spielen, leider kamen sie erst am Ende vom Auftritt von ONSLAUGHT an. KREATOR wurden vorgeschoben und letztendlich haben ELUVEITIE dann nicht mehr gespielt, weil keine Zeit mehr da war. Ärgerlich, aber was will man machen..
Obwohl KREATOR (www.kreator-terrorzone.de) kurzfristig ein wenig früher gespielt haben und es kein großes Informationssystem wie z.B. auf dem Wacken auf dem ROCK AREA FEST EVIL gibt, haben viele Fans den Weg zur Bühne schon gefunden. Das Bühnenbild war aufwändig, den Start machten die Jungs um Mille mit "Hordes Of Chaos". Die Setlist war ausgewogen, den Song "Enemy Of God" haben sie ELUVEITIE gewidmet.
Ansonsten waren KREATOR mal wieder sehr gut drauf, die Stimmung war einmalig und die Fans haben mitgemacht. Trotz der weiter oben erwähnten Schwierigkeiten einen Moshpit zu bilden, haben sie einen gemacht. So muss das sein.
Als Abschluss dieses tollen Festivals gab's dann noch ein ganz besonderes Leckerli: BOLT THROWER (www.boltthrower.com). Die Trasher haben dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufgesetzt, ich glaube es gab keinen, der jetzt noch auf dem Campingplatz herumgammelte. Kurz nach Mitternacht war allerdings leider alles vorbei.
Ein kleines Fazit gibt es auch noch: Alles in allem ein gelungenes Festival: faire Preise, coole Bands, gescheite Soundabmischung, nette Mitarbeiter, geiles Publikum, super Location. Aber, wie immer, gibt es ein paar kleine negative Sachen, wofür die Veranstalter aber auch nichts können, da der Campground von einem anderen Veranstalter betrieben wird. Ich möcht gern wissen, was dieser Mensch sich dabei gedacht hat, am Samstagabend die Dixis abzubauen?! ARGS! Ansonsten war auch das okay. Für nächstes Jahr haben wir uns schon ein Zimmer in der Nahe gelegenen Jugendherberge gemietet und wir sind definitiv wieder mit von der Partie.