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Solitude Aeturnus - Adagio - Days Of Prayer
Assassin - Breaking The Silence PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ghostdog   

 

Artist: Assassin

Album: Breaking The Silence

Spiellänge: 42:44

Genre: Thrash Metal

Release: 25. 02. 2011

Label: SPV / Steamhammer

Link: http://www.assassin-online.de





 

In den 80ern zählte die deutsche Thrash-Szene zu den internationalen Vorreitern im Genre. Neben den großen Bands wie Sodom und Kreatorgab es viele weitere hochkarätige Veröffentlichungen, wie auch das DebutThe Upcoming Terror einer Band namens Assassin, die mit der Scheibe 1987 für mächtigen Wirbel sorgten. Das Album wird, wie der Nachfolger ein Jahr später, unter Thrashern als Klassiker gehandelt. Leider wurdeAssassin 1989 auf Eis gelegt und erst wieder mit einer Show auf dem Wacken 2003 wiederbelebt. 2005 wurde in Eigenregie nach 17 (!) Jahren mit The Club das dritte Album veröffentlicht, dass jedoch bei Kritikern und Fans auf ein geteiltes Echo stieß. 

Nach ihrer Rückkehr zu ihrem alten Label SPV wollen die Jungs jedoch wieder voll durchstarten und an ihre beiden ersten Alben aus den 80ern anknüpfen. Allen Zweiflern sei schon jetzt gesagt, dass man das als gelungen bezeichnen kann. Breaking The Silence wird jeden Oldschool-Thrasher zufrieden stellen. 
Der Opener Breaking The Silence beginnt mit einem kleinen Intro und startet danach durch als lupenreiner Uptempo-Thrasher der Marke “Voll-in-die-Kauleiste”. Die Rhythmus-Fraktion macht enormen Druck undRobert Gonella am Mikro bringt mit seinen aggressiven Shouts die Attitüde der 80er authentisch in die Neuzeit. Dass die Scheibe insgesamt enorm knallt, liegt sicher auch an der Produktion, für die niemand anderes als Harris Johns verantwortlich war, der für sich gesehen schon eine Metal-Ikone der 80er ist. 

Auch im weiteren Verlauf des Albums liefern Assassin hochwertige Songs ab. Raise In The Dark, Judas, Kill Or Be Killed oder die GranateStrike Back können allesamt mit abwechslungsreichen Strukturen, genialen Riffs und knackigen Shout-Refrains aufwarten. Live werden diese Songs allesamt knallen. Selbst eine Crossover-Granate wie Destroy The State wird den Oldschooler begeistern können. Da werden Erinnerungen an D.R.I. wach. 
Den Abschluß bildet der Song I Like Cola, welcher mit seiner Punk-Attitüde anfangs etwas fehl am Platze wirkt. Der Track ist aber die Fortsetzung von Junk Food aus dem Jahr 1988 und bildet die Verbindung zu den ersten Alben von Assassin.

Fazit: Wer dachte, der Oldschool-Thrash sei tot, wird mit der Scheibe von Assassin eines Besseren belehrt, und das in einer sehr nachhaltigen Art und Weise, nämlich mit einer CD voller Nackenbrecher. Der rauhe und punkige Thrash der Ruhrpotter wirkt dabei aber nicht verstaubt, sondern sehr zeitgemäß. Der Rezensent ist als Kid mit ihrem Debut The Upcoming Terror groß geworden und Breaking The Silence knüpft mehr als 20 Jahre später nahtlos daran an. Jeder Thrasher sollte in die Scheibe unbedingt reinhören. Weiter so, Jungs!

Anspieltipps: Breaking The Silence, Strike Back, Destroy The State

Bewertung: 5 von 6 Punkten

Tracklist:

  1. Breaking The Silence
  2. Raise In The Dark
  3. Judas
  4. Turf War
  5. Destroy The State
  6. No Fear
  7. Kill Or Be Killed
  8. Real Friends
  9. Strike Back
  10. I Like Cola

 

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