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Solitude Aeturnus - Adagio - Days Of Prayer
Broken Moon - Hoffnungslos PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pure-Metal   

Artist: Brocken Moon

Album: Hoffnungslos

Spiellänge: 38:53 Min

Genre: Black Metal

Release: 11.02.2011

Label: Northern Silence Productions

Link: http://www.myspace.com/brockenmoon

 

 



Depressiver Black Metal zeigt sich mehr und mehr als dunkel Schlupfwinkel kleiner Kapellen auf. Die Lebens-verabscheuende, total theatralische Songs von sich geben welche meist sehr konfus aufgebaut sind. Dies Bands sprießen zur Zeit wie Atompilze aus dem Boden so auch die Deutsche Band Brocken Moon die mit Hoffnungslos das bereits dritte Schauerwerk auf den Markt bringen.

Düster melancholisch beginnt das Werk mit dem gleichnamigen Song Hoffnungslos, der die Trauer nur so heraus kotzt und mit eigenwilligen Gesangseinlagen versucht auf Krampf noch depressiver zu wirken. Fast wahnsinnig wird das Mikrophon massakriert und durch Herz zerreißende schreie gequält. Das Musik hingegen schleicht sich vor Scham durch die Zeit und Blitz mit kleinen Highlights auf die schnell wieder in der Dunkelheit verklingen. Alles im allen sehr Hoffnungslos. Nach dieser Hoffnungslosigkeit beginnt mit Regen quasi die nächste Arschkarte des Lebens und, wer hätte es gedacht, nach dieser Combi ergibt sich von selbst die ewige Kälte. Die auch rein Musikalisch zum gesamten Depressiven Konzept passt und versucht den Hörer immer weiter in seinen dunklen Gedanken runter zu ziehen. Bereits im Mittelteil des Albums angekommen, geht es mit Krieg weiter zur Sache. Monoton quält sich der Song durch die Spielzeit. Ein Brei von Sound, Gewimmer und Ekel vermischt sich zu einem Black Metal Werk der nicht jedermanns Geschmack sein wird. Je länger das Album läuft, je abdrüssiger wird man diesem; gewollt oder ungewollt ist hier die Frage, die ich so nicht klären kann. Seichte Melodien gleiten dahin und steigern nicht nur das Depressive- sondern auch Gewaltpotenzial des Hörers.

Fazit:
Ein paar Songs kann man sich von der Scheibe echt geben aber diese am ganzen Stück durch zuhören kostet kraft. Teilweise antriebslos und mit Standmusik wird versucht Depressiven Flair zu verursachen, der für den Anfang gelingt, auf die Dauer einem aber gewaltig auf die Eier geht.

Anspieltipps: Krieg

Bewertung: 1,5 von 6 Punkten

Tracklist:


  1. Hoffnungslos
  2. Regen
  3. Kälte
  4. Krieg
  5. Ritual
  6. Einsamkeit
  7. Die Leere

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