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Alle die sich gemeldet haben sollten eine Information dazu erhalten/erhalten haben!

 

Grüße euer PM-Team

Diablo - Eternium - Read My Scars
Artas - Riotology PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SpikeReaper   

Artist: Artas

Album: Riotology

Spiellänge: 67:04 Minuten

Genre: Modern Metal

Release: 28.01.2011

Label: Napalm Records

Link: www.myspace.com/artasmetal





 

Nach dem Bomben Einschlag ihres Debüt Albums The Healing bringenArtas nun ihre zweite Scheibe auf den Markt. Der Vorgänger wurde von Fans des Genres wie auch von anderen durchweg positiv aufgenommen und Songs wie Fick Das Fett sind inzwischen Erkennungszeichen der Band.
Der Nachschlag soll ebenso gut ankommen und wurde, wie auch sein Vorgänger, von
Jacob Hansen gemastert. Dieser Name ist im deutschen Metal kein unbeschriebenes Blatt, machte er seine Arbeit doch beiHeaven Shall Burn und Neara ebenso gut wie bei Artas
Änderungen nach dem Debüt sind unter anderem das vom Designer
Jan Yrlund entworfene Artwork und die neue Fremdsprache Französisch. 
Also werden auf dieser Scheibe ganze vier Sprachen verwendet, was die Vielseitigkeit der Band unterstreicht.

Das Intro werde ich aufgrund der hohen Anzahl von Songs nicht weiter Beschreiben.
Fortress Of No Hope beginnt in typischer Artas Manier. Harte Riffs gepaart mit sanften Zwischenspiel das zur Einleitung des Songs dient. Als die Härte dann an Fahrt aufnimmt, muss ich, zu meinem Erschrecken, eine überdurchschnittliche Ähnlichkeit zum Song Barbossa auf dem Debüt-Album feststellen. Diese zieht sich, mit kleinen oder größeren Abweichungen, durch den gesamten Titel. Das kann ich allerdings noch auf den Style der Band schieben, dem sie treu geblieben ist.
Der Übergang zum dritten Track (mir sind die Titelnahmen ehrlich gesagt zu lang) wird mir gar nicht bewusst. Ich bin zunehmend enttäuscht, da irgendwie jeder Ton parallelen zum Vorgänger-Album auf weißt. Zwar ist die Qualität ununterbrochen hoch und sehr gelungen, doch ich werde das Gefühl nicht los, zu viele Einflüsse der letzten Scheibe zu hören. 
The Suffering Of John Doe geht lustigerweise um die TV-Serie: Der Fall John Doe.
Der Style wirkt langsam besser, es ist eine deutliche Unterscheidung zum Vorgänger zu erkennen und das macht mir neuen Mut.
Auch der schöne passende ruhige Part in dem Song zeigt, dass
Artasmehr kann, als nur Growlen und Shouten. Die Instrumente sind überzeugend gespielt und der Clear-Gesang ist in meinen Augen eine Klasse für sich, die hier sehr gut gelungen ist.
Rassenhass ist der erste deutschsprachige Titel des Albums. Harte Double-Base und gut gesetzte Riffs untermalen die Stimmen vonObimahan Ismahil und Hanens Koller welche eine schöne Umsetzung von zweisprachig, hartem Gesang bilden. 
O5 ist ein komplett ruhiges Stück, dass auf der Titelliste zweimal auftaucht. Allerdings ist nur einer davon mit Gesang. Der zweite hat eine ähnliche allerdings härtere Melodie zu bieten. Der ruhigere von Beiden stellt eine gute Abwechslung zu den anderen, doch sehr harten Songs des Albums da. 
Die von
Artas bekannte und ganz eigene Härte, sucht noch immer nach seines Gleichen.
Zwar sind immer mal wieder Einflüsse von
Heaven Shall Burn oder vergleichbaren Bands zu finden, doch beschränken sich Artas eben nicht auf dieses Genre.
Le Saboteur ist einer der oben schon erwähnten, französischen Songs. Es wirkt anfangs ein wenig befremdlich, das weiche Französisch mit den harten Riffs und Growls von Artas zu kombinieren. Allerdings finde ich persönlich es sehr gut gelungen. Der Text ist, soweit ich ihn verstehen kann, auf den Widerstand gerichtet und bringt irgendwie den unbändigen Willen der französischen Jugend zum Ausdruck. 

Der abschließende Song des Albums (der Titelname ist mir echt zu lang... lest ihn einfach...) ist wieder ein durchgehend ruhiger. Er gibt einen guten Abschluss für ein gutes Album, welches am Ende doch noch an den Vorgänger anknüpfen konnte, ohne kopierend zu wirken.

Fazit:
Artas hat es geschafft, den Anfangs aufkeimenden Eindruck zu retten und das Album Riotology zu einem würdigen Nachfolger der Debüt-Bombe werden zu lassen.
Zwar werden einige der Fans sagen, dass viele der Songs sehr viel Ähnlichkeit zu diesem aufweisen, doch letzten Endes zeigen
Artas hier erneut, dass in Zukunft mit ihnen als Modern Metal Größe zu rechnen sein wird.
Ich kann das Album nur jedem ans Herz legen, der auch die letzte Scheibe genossen hat. 
Außerdem denke ich, dass Freunde von
Heaven Shall Burn und anderen des Genres ebenfalls auf ihre kosten kommen werden.
Von mir gibt es zwei nach oben gerichtete Daumen, ein fettes Grinsen und 5 Punkte

Anspieltipps: Rassenhass, The Suffering Of John Doe, Le Saboteur

Bewertung: 5 von 6 Punkten

Tracklist:

  1. A Journey Begins
  2. Fortress Of No Hope
  3. The day The Books Will Born Again
  4. The Suffering Of John Doe
  5. Rassenhass
  6. O5
  7. No Pasarán
  8. The Grin Behind The Mirror
  9. Gipfelstürmer
  10. Le Saboteur
  11. Mediafada
  12. O5
  13. Ashes Of Failure
  14. Between Poets And Murderers
  15. A Martyr´s Dawn
  16. Surrounded By Darkness Are Able To See The Stars

 

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